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Austausch ist unser Anspruch

Um Ängste zu nehmen und Zuversicht zu geben, sprechen wir offen über die Themen Tod und Trauer. Was würden Sie gern von uns wissen?

Bestattungs­fragen, die Groß und Klein bewegen

Ist es nicht langweilig im Grab?

Kinder reagieren auf den Tod eines Menschen auf ihre Weise.

Sie kennen kaum die Tabus, die uns Erwachsenen anerzogen wurden, und können Fragen stellen, die uns manchmal sprachlos machen. Wichtig ist es, dass wir im Trauerfall unseren Kindern nichts vormachen und sie in die Situation integrieren. Dadurch können eventuell aufkeimende Ängste und Unsicherheiten vermieden werden. Manche Kinder sind vielleicht bereits durch den Tod eines Haustiers mit dem Thema Sterben in Berührung gekommen.

Kinder sind genauso oder noch mehr als der Erwachsene von dem Verlust betroffen. Hilfreich ist es, ihnen die Abläufe der Bestattungszeremonie zu erklären. Kinder haben ein Recht auf Trauer und dürfen diese ausdrücken. Wir können unsere Kinder zu besonderen Abschiedsgesten motivieren, zum Beispiel ein Bild für die Oma malen oder Opas Pfeife in das Grab legen. Ganz besonders gute Erfahrungen machen wir dann, wenn Kinder und Jugendliche mit einer selbst gestalteten Kerze den Trauerprozess begleiten.

Kindertrauer kann sich in plötzlich veränderten Verhaltensweisen zeigen. Das zeigt sich beispielsweise, wenn sich Ihr Kind zurückzieht, manchmal weint oder ungeduldig wird. Bringen Sie Ihrem Kind im Trauerfall besonders viel Verständnis und Aufmerksamkeit entgegen. Besondere Rituale können bei der gemeinsamen Trauerbewältigung helfen: ein Spaziergang zum Friedhof, die selbst gestaltete Kerze anzünden oder gemeinsam den Kuchen backen, den Opa so gerne gegessen hat.

Kinder dürfen trauern und sie dürfen sehen, dass Sie ebenfalls traurig sind. Schenken Sie ihnen jetzt besonders viele liebevolle Momente. Je mehr Liebe Sie geben, desto mehr kommt zurück! Das gibt dem Kind und Ihnen viel Kraft für die schwierige Zeit.

Viele Bestatter wurden früher in den Beruf „hineingeboren“.

Heutzutage ist er ein ganz normaler Ausbildungsberuf im dualen System, mit Berufsschule, überbetrieblichen Lehrgängen und Ausbildungszeit im Betrieb. Nach drei Jahren schließt man die Ausbildung als Bestattungsfachkraft ab.

Die Belastung bei der Betreuung von Trauernden ist oft sehr groß, das ist richtig.

Aber wir sehen unseren Beruf nicht als Job, sondern als Aufgabe zu helfen. Wir erfahren eine große Dankbarkeit, die uns hilft, die Belastungen auszuhalten.

Nicht so viele wie manche denken.

Leider kommt es aber vor. Von Gewöhnung kann man nicht sprechen, eher von Notwendigkeit. Das Einzige was hilft, ist die Gewissheit, dass man versuchen kann, den Angehörigen einen Abschied zu ermöglichen.

Wir haben eher Angst vor dem Sterben.

Vor eventuellen Schmerzen. Der Tod selbst ist für uns nichts Schlimmes. Wenn jemand alt ist und sein Leben gelebt hat, ist der Tod doch ganz normal.

Die Angst „lebendig“ bestattet zu werden, kommt noch aus dem Mittelalter.

Damals wusste man wenig über die sicheren Todesanzeichen. Heute muss jeder Verstorbene von einem Arzt begutachtet werden. In dieser Leichenschau wird wissenschaftlich fundiert der Todeseintritt nachgewiesen. Dann erst dürfen wir den Verstorbenen abholen und in einen Sarg legen.

Schüler fragen die Brodessers

Ob in der Schule vor Ort oder bei einer Führung durch unser Haus – gerne tauschen wir uns persönlich rund um die Themen Tod und Trauer mit anderen Menschen aus. Wenden Sie sich einfach an uns!
Zum Kontakt

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere – diesen Spruch hat man schon oft gehört, aber im Grunde ist er so wahr. Auch in der schweren Zeit der Trauer. Auch wenn Sie denken, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Es kommt immer ein neuer Tag.

Verena Berns

Ansprech­partner

Ihre Bestatter in Köln-Weiß und Rodenkirchen – Familie Brodesser stellt sich vor.

Hilfe im Trauerfall

Wir kümmern uns – wie Bestattungen Brodesser Ihnen im Trauerfall zur Seite steht.

Trauer begreifen

Fragen im Trauerfall, Umgang mit der eigenen Trauer – und Trauernden zur Seite stehen.